GuideFür Gastronomen
Ihre Mittagskarte im Netz ist veraltet. So wird sie es nicht mehr.
Um 11:30 Uhr beginnt in jedem Büro dieselbe Suche: „Mittagstisch“ plus Stadtteil, oder einfach der Name Ihres Restaurants plus „Mittagskarte“. Was Ihre Gäste dann finden, ist in den meisten Fällen nicht die Karte, die gerade an Ihrer Tür hängt. Es ist die vom letzten Monat, eine Instagram-Story von gestern, oder gar nichts. Dieser Beitrag ist für Gastronomen, die das ändern wollen, ohne einen Mitarbeiter dafür abzustellen.
Wo die Karte heute steht, und wo sie fehlt
Auf Ihrer eigenen Website liegt die Karte, wenn überhaupt, als PDF. Das PDF wird aktualisiert, wenn jemand Zeit hat; also selten. Auf Google steht Ihr Profil mit Öffnungszeiten und Fotos, aber der Menü-Bereich zeigt, was vor einem Jahr fotografiert wurde. Auf Instagram ist die Tafel von heute vielleicht als Story drin, die um Mitternacht verschwindet und für Suchende ohne Konto unsichtbar ist.
Der Gast, der um 11:40 Uhr sucht, entscheidet in zwei Minuten. Findet er Ihre heutige Karte nicht, geht er dorthin, wo er sie findet. Das ist die Rechnung: nicht die Gäste, die kommen, sondern die, die gesucht haben und woanders gelandet sind.
Was „aktuell“ für die Suche bedeutet
Google und andere Suchmaschinen belohnen Seiten, die sich täglich ändern und genau die Frage beantworten, die gestellt wird. „Mittagstisch Ottensen heute“ ist eine andere Frage als „Restaurant Ottensen“. Die Antwort auf die erste ist eine Karte mit Datum und Preisen; dafür gibt es in Hamburg fast kein Angebot, weshalb die Verzeichnisse mit Adresslisten ganz oben stehen.
Jede Restaurantseite auf lunch.ninja beantwortet genau diese Frage: Name, Stadtteil, Mittagszeiten, und die Karte des Tages mit Uhrzeit des Uploads. Sie ist für Suchmaschinen so ausgezeichnet, wie es ein Restaurant-Eintrag sein sollte, mit Adresse, Küche und Öffnungszeiten als strukturierte Daten. Und sie verlinkt auf Ihre eigene Website, Ihr Telefon und Ihr Instagram.
Ein Foto pro Tag
Der Aufwand, der bei den meisten Häusern scheitert, ist nicht das Kochen der Karte, sondern das Abtippen. Deshalb funktioniert lunch.ninja andersherum: Sie fotografieren die Tafel oder das Blatt, so wie es ist, handschriftlich oder gedruckt. Die Gerichte, Preise und Kennzeichnungen werden daraus ausgelesen und als Tageskarte veröffentlicht. Sie prüfen das Ergebnis kurz im Dashboard, oder auch nicht.
Wer wöchentlich plant, lädt die Wochenkarte einmal hoch und verteilt sie auf die Tage. Wer eine feste Mittagskarte hat, trägt sie einmal ein und markiert nur die Tage ohne Mittagstisch. Und wer die Karte auf der eigenen Website zeigen will, bindet das Widget ein: Es zeigt dort automatisch dieselbe Tageskarte, mit Ihrem Logo und Ihren Farben, ohne dass jemand ein PDF anfasst.
Was Sie davon haben
- Ihre heutige Karte auf der Hamburger Mittagstisch-Karte, mit Fußweg zum Gast, ab dem Moment des Uploads.
- Jeden Morgen im Lunch-Letter der Leser, die in Gehweite Ihres Restaurants arbeiten oder wohnen.
- Eine Restaurantseite mit stabiler Adresse, die Sie auf Ihren Aushang, Ihre Google-Beschreibung und in Ihre Instagram-Bio setzen können.
- Ein Share-Bild der Tageskarte in Ihrem Branding, fertig für Instagram und WhatsApp-Gruppen.
- Erwähnungen in Beiträgen wie dem Saisonkalender oder dem Portugiesenviertel-Guide: Diese Beiträge zeigen automatisch die Restaurants, deren heutige Karte zum Thema passt.
Die Tageskarte pflegen Sie ohnehin, jeden Morgen, mit Kreide. Der Rest ist ein Foto.